Gorbach

Büro für Gestaltung
und Realisierung

Jahreskurs Typografie 9
Termine und Seminarbeschreibung

 

Für den seit Oktober 2012 laufende Jahreskurs 9 können beschränkt noch einzelne Module gebucht werden – soweit noch Plätze frei sind.

19. und 20. Oktober 2012
Anzeige und Plakat
Gestalten von Printmedien

Die vorausgegangenen Grundlagen und die bereits erarbeiteten Anwendungen führen nun zu Aufgaben wie Anzeigen und Plakate. Erläutert wird dies anhand der jeweiligen Geschichte. Rundblicke in der heutigen Zeit ergänzen dies und erlauben auch den Blick auf die Typografie »draußen«. Ein Exkurs gilt den Personalanzeigen in Zeitungen. Spezielle Bereiche der Plakatgestaltung folgen. Nun gibt es thematische Aufgaben zu Plakat und Anzeigen, die von den Teilnehmern erarbeitet werden. Besprechung der Aufgaben aus dem letzten Modul folgen wie üblich. Ein historischer Rückblick umfasst die Geschichte des Plakates und von Werbeanzeigen. Ein weiterer Exkurs gilt der Geschichte der Typografie der 70er und 80er Jahre des 20. Jahrhunderts.

30. November und 1. Dezember 2012
Corporate Design

Im Corporate Design wird bereits eine gewisse Könnerschaft gefordert. Aber Corporate Design fängt auch einfach, bei kleineren Firmen, an. Meistens beginnt das bei Visitenkarten und Briefbögen. Konzeptionelles Denken ist schon hier gefordert. Die Grundlagen, Voraussetzungen,
Theorien zu Corporate Design, Corporate Image und Corporate Culture werden erörtert, viele Beispiele gezeigt. Den Prozess der Entstehung eines Corporate Designs erläutert Dagmar Gorbach und die Entwicklung einer Wortmarke demonstriert Oliver Linke. Die Teilnehmer erhalten eine umfangreichere Aufgabe für ein kleines Corporate Design. Besprochen werden zudem die Ergebnisse der Aufgabe von Plakat und Anzeige. Ein theoretischer Rückblick erläutert die Typografie der (besseren) fünfziger Jahre.

18. und 19. Januar 2013
Bild und Typografie

Was in den Grundlagen der Gestaltung bereits erlernt wurde, erfährt hier eine angewandte Erweiterung. Die Bildkomposition und was ein gutes fotografisches Bild ausmacht erläutert der Fotograf Dominik Parzinger anhand seiner praktischen Arbeiten. Aufbau, Komposition und Grundlagen führen zu einer Betrachtung verschiedener Bildarten und wie sie gesehen und benutzt werden. Auch bei Infografiken handelt es sich um Bilder. Deren Palette von der populären Ergänzung bis zu technisch-wissenschaftlicher Grafik werden erläutert. Wie Bilder gelesen werden ist Thema aller Bildsorten. Und auch durch das große Gebiet der Bildsprachen und Bildwelten (vor allem in der Werbung) wird durch Martin Summ kompetent eingeführt.

22. und 23. Februar 2013
Bild-Text-Buch

Bücher, die Bilder und Texte enthalten, gehören zu einer Kategoriekomplexerer Gestaltung. Komplexität auch übersichtlich zu gestaltenist ein Teil der Aufgabe. Text und Bild wollen integral verwoben sein,wobei der Begriff der Inte-gration in der Typografie seit den 1960er Jahren an Bedeutung zugenommen hat. Ein wichtiger Teil widmet sich dem typografischen Gestaltungsraster, der wiederum auf Formaten, Proportionen und gestalterischen Notwendigkeiten ber hen kann. Verschiedene Konzepte von Büchern werden erläutert. Das Wahrnehmen in Büchern führt zu einem Exkurs über didaktische Typografie
wie sie nicht nur für Schul- und Lehrbücher bedeutend ist. Als Aufgabe folgt eine Text-Bildbuch-Gestaltung. Eine Betrachtung der Buchgestaltung ab 1950 rundet die Eindrücke ab.

12. und 13. April 2013
Zeitschrift und Fachzeitschrift

Das vierte Semester beginnt mit einer Theorie der Gebrauchseigenschaften der Zeitschrift. Die Besonderheiten des Aufbaus und der Bausteine, Seitenraster, Struktur und Visualisierung werden mit der Analyse einer Zeitschrift und deren Heftkritik gekrönt. Eine aktuelle Zeitschriftenschau folgt und wird diskutiert. Die Entwürfe von Text-Bild-Büchern werden besprochen, was wiederum der Komplexität wegen sehr gut zum Thema der Zeitschriftengestaltung passt. Es folgt die Aufgabe zum Entwurf einiger Teile einer Fachzeitschrift. Und falls noch Zeit bleiben sollte, beschäftigen wir uns mit der Geschichte
der Zeitschriftengestaltung.

10. und 11. Mai 2013
Screen-Design

Print-orientierte Gestalter wundern sich manchmal, wie
anders es im Web zugeht. Manche Web-Gestalter gehen gut mit der Technik, aber schlecht mit der Gestaltung um. Dass Web-Gestaltung hervorragend sein kann, wird durch zahlreiche Beispiele gezeigt. Aber es geht vor allem um Grundsätzliches: Aufbau von Websites, Komposition
und Raster in diesem Medium, Schrift auf dem Bildschirm,
Möglichkeiten der Umsetzung, Bewegung in der Typografie. Und schließlich spielt auch die Gestaltung für Apps eine Rolle. Sehr gute Gastreferenten ergänzen dieses Seminar. Ein kleiner Exkurs über die Geschichte der Gestaltung auf dem Bildschirm führt das Seminar ein.

14. und 15. Juni 2013
System und Varianten in der Typografie

Dieses Wochenende ist vor allem ein Workshop. Nach einer Einführung in systematische Gestaltung und deren Varianten arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an sehr vielen Varianten zu einem einfachen Gestaltungsthema. Spielerische Möglichkeiten sind nun nach dem bisher Gelernten leicht möglich. Und man staunt, wie viele Varianten es selbst bei einer eingeschränkten Aufgabenstellung schon gibt.

19. und 20. Juli 2013
Realisierung der Gestaltung

In diesem letzten Teil wird am Beispiel der Herstellung von Druckprodukten der organisatorische und technische Weg vom Manuskript bis zur fertig palettierten Auflage erläutert und durch praktische Beispiele dargestellt. Der heute sehr komplexe Bereich der Produktion von Drucksachen wird anschaulich und praktisch dargestellt. Die Themen: Projektmanagement, Projektabläufe, Kommunikation und Schnittstellen innerhalb und außerhalb der Firma/des Verlages, Kalkulationen, Vorbereitung von Texten und Bildvorlagen, Druckvorstufe, Druckverfahren, Werkstoffe Papier und Farbe, Druckveredelung, Druckweiterverarbeitung, Druckabnahme und Qualitätskontrolle. Dieses Seminar leiten der Druckingenieur Matthias Hauer (Aumüller-Druck, Regensburg) und der Hersteller, Peer Koop (Max Hueber Verlag, Ismaning). Im letzten Teil stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in knappen Referaten ihre Studie vor.

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